Portugal 4: Vom nördlichen Alentejo zur Atlantikküste

17. Januar 2020

Wir haben in Badajoz sowohl Diesel als auch Gas getankt und fahren über die Extremadura 100 Richtung Alburquerque. Bald ist die Grenze erreicht. Über den Bergspitzen kreisen die Gänsegeier, lassen sich auch schon einmal nieder.

Für heute bleiben wir am Barragem Apartadura, wo wir den Vollmond bei klarer Sicht ausgiebig betrachten können.

Am nächsten Morgen herrliches Wetter. Wir starten zeitig und sind schon bald im kleinen Städtchen Marvao – na ja, was heißt im, den MAN stellen wir natürlich rechtzeitig vor der Stadtmauer ab und steigen zu Fuß hinauf. Wie schon bei unserem letzten Besuch fasziniert uns der aufgrund seiner exponierten Lage hoch oben auf der Felskuppe „Adlerhorst“ genannte Ort mit seinen alten Häusern, der komplett erhaltenen Stadtmauer und der Burg.

Später fahren wir zum Barragem Povoa, wo wir eigentlich ein paar Tage bleiben wollen. Unser alter Platz ist nicht mehr anzufahren, da er teilweise unter Wasser steht – dieser Stausee hat einmal richtig viel Wasser – bzw. die Zufahrt mittlerweile völlig zugewachsen ist. Aber wir finden einen anderen Platz, gehen in der Gegend spazieren.

Am nächsten Morgen minus 3,6 Grad! Da haben wir nun wirklich keine Lust drauf, auch wenn es tagsüber angenehm warm wird. Also fahren wir weiter. Vorbei an Eukalyptus-Monokulturen geht es Richtung Rio Tejo. Die Orangenbäume hängen voll, viele Störche sind auf ihren Nestern zu sehen.

Im Tal des Rio Tejo führt der Weg uns zunächst immer weiter nach Westen. Der Sonnenuntergang an unserem Stellplatz ist eindrucksvoll.

Bevor wir die Küste erreichen, biegen wir in nördliche Richtung ab. In Tomar soll es eine imposante Klosterburg geben. Diese können wir allerdings absolut nicht erreichen; bei allen Wegvarianten, die wir versuchen, scheitern wir am 3,5 to-Durchfahrtverbot. Aber zumindest das erstaunlich gut erhaltene Aquädukt, das den Klosterbezirk mit Wasser versorgte, können wir uns anschauen. Ende des 16./Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet, ist es heute ein „National Monument“.

Auf der Strecke Richtung Küste erwartet uns noch ein weiteres Highlight: das Kloster Santa Maria da Vitoria in Batalha. Nahezu 200 Jahre dauerte die Errichtung des riesigen Bauwerks im gotischen Stil. Heute steht das Kloster auf der Welterbeliste der Unesco.

 

Weiter geht es mit Portugal 5: Im Norden entlang der Atlantikküste

 

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Auf der Snaefellsnes Halbinsel erleben wir fantastische Winterlandschaften, werden aber teilweise auch wieder durch die Wetterbedingungen ausgebremst.

 

 

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Im Süden Islands lassen wir viele der "must sees" aus, haben wir diese doch in früheren Jahren schon oft und ausgiebig, vor allem ohne Touristenmassen besucht. Uns ist dort einfach viel zu viel Betrieb. Die Landschaft ist natürlich großartig.

 

 

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